Samstag, 14. Januar 2017

kerns plan A#24

Kanzler Kern schafft bis 2020 200000 neue arbeitsplätze. in dem punkt hat mitterlehner recht: der staat kann nicht arbeitsplätze schaffen. die plätze, die er schafft sind bei bund und gemeinde. beide müssen sparen. die plätze der öffentlichen verwaltung sind verwaltungsarbeitsplätze und genau diese will er ja einsparen. darüber hinaus spricht kern von einer beschäftigungsgarantie für über 50 jährige. was das in der realität sein soll? aufgezwungene, und ergo dessen leider auch unpassende arbeit für die individuen, die einst vielleicht ganz passable jobs gehabt haben, aus denen sie altersbedingt rausgemobbt worden sind, nach 12stunden-all-in verträgen vielleicht burnout erlitten haben, oder vergleichbares.
es werden die 50+ also fortan wie schulabbrecher behandelt, die man schon bisher in zwangs-ausbildung steckte, welche euphemistisch als ausbildungsgarantie tituliert wurde. so haben wir nun die beschäftigungsgarantie. gabs nicht mal einen bösen politiker, der von einer beschäftigungspolitik aus der mitte des vorigen jahrhunderts schwärmte? dem wurde es einst harsch angekreidet.
nun, wie werden die aussehen, die zwangs-arbeitsplätze laut derzeitigem kanzler? in einem tv-kanzler-interview hat er sich da schon in die karten blicken lassen. weil ihm selber nix passenderes dazu einfiel, nannte er die sozialökonomischen betriebe. selbige sind gut und förderlich, wenn man sich freiwillig dazu verpflichten darf. sie sind aber entwürdigend, wenn man unter androhung des entzugs der existenzgrundlage dort zwangsmäßig hineinrekrutiert wird. es ist nämlich nach unseren bisherigen erfahrungen mitnichten davon auszugehen, dass da auch nur die geringste rücksicht auf berufserfahrung oder vor-bildung genommen wird. auf den entsprechenden widerstand vom strohdummen wählervolk kann sich der kanzler daraufhin gefasst machen. die menschen, die sowas zuweisen, die ähneln metzgern. die leidtragenden sind schachfiguren, die einfach notdürftig in irgendein loch reingestopft werden müssen: und zwar gegen ihren eigenen willen. alles zynisch unterm fähnchen, es würde ihnen damit würde verliehen. der kanzler geht davon aus, dass jede arbeit so würdig ist wie seine. aufwachen wäre da mal ne gute option, meinen wir von der taskforce P.

Dienstag, 27. Dezember 2016

Facebook-Pause war 15/16: hier weiter#23

Da viele von uns geplagten Überlassungsgefährdeten nicht mehr im Facebook sind und es die Seite für uneingeloggte unzugänglich macht, werden wir doch hier weiterbloggen:
das siebenbrunnen weihnachtsfest von "zum-alten-eisen?" wurde von printmedien besucht. es entstand ein sehr geschmackvoller beitrag. das weihnachten der taskforce hingegen war bescheiden und ärmlich wie eh und je. vielsagende beiträge zum thema 'mittelschicht' sind entstanden. auch im kommenden jahr 2017 werden wir uns emsig wie gehabt gegen zwangsweise überlassungen zu demütigenden mindestlohnkonditionen (i.e. babe 1. Bj. u.ähnl.) eifrig zur wehr setzen. wir lassen uns von jenen nicht bemessungsgrundlage, wie auch curriculumvitae zerschießen. noch viel weniger lassen wir uns von derlei konsorten den eifer am sich-Bewerben nehmen. denn leute moralisch kaputtzumachen, scheint immer noch das ziel zu sein. am ende sagt man dann, die AL mache krank. in wahrheit sinds die zwangsgemeinnützigen, die genau dies zuwege bringen. es wurde zwei tage versucht, diese story als link zu eruieren: ging nicht. hiermit also der vermerk, dass wir uns eines rudimentären fotos der titelseite des beitrags aus der wienerzeitung bedienen müssen.
siebenbrunnen_alteisen

Sonntag, 14. September 2014

Übergabe an die Facebookseite#22

nachdem wir nun ein halbes jahr die viewer-bewegungen zwischen facebook und twoday verglichen haben, wurde beschlossen, die aktivitäten auf der facebookseite https://www.facebook.com/pages/TaskForce-gegen-Zwang-zu-Personalueberlassern/669661063075373 weiterzuführen. sie erfreut sich an mehr besuchen, des weiteren kann man passiv - also lesend - auch ohne facebook profil dort die aktuellen informationen zur taskforce bekommen. alles weitere - auch die mail-kontaktaufnahme mit der gruppe ist hier rechts im link facebookImpressum vermerkt.

Wohin mit der Generation 50+?#21

nach unserer kurzen sommerpause haben wir diese hochkarätig besetzte diskussion am bfi verfolgt. im publikum war frau dra*l, chefin des ams-wien, corinna m. von puls moderierte. b.marin hielt einen ellenlangen und meines erachtens recht frechen einführungsvortrag.
wirtschaftstreibende gaben zu, dass es sogar unter den mitbewerbern zu unverständnis führt, wenn man eine 60jährige auf eine hohe direktionsstelle hebt - aus der arbeitslosigkeit heraus.
marin machte sich lustig über die 55jährigen, die sich von ams und stiftungen sekkiert fühlen. höhnisches grinsen hierüber im saturierten publikum. das noch nicht weiss, dass es selbst morgen auf der straße sitzen kann. selbst brüstet sich marin, dass er mit seinen 66 - er sieht viel älter aus - das pensionsgeld 'liegen lässt'. und frohgemut 'weiterarbeitet'. bezeichnend ist, dass gerade jene arrivierten chef-typen sich über uns kleine arbeitnehmer lustig machen, deren leben ohnehin ihr beruf ist. das sind anwälte, tw. ärzte, selbständige, kreative. leute, die - wann immer sie wollen - aus dem büro rausgehen können und sich einen angenehmen nachmittag machen. während wir kleinen mit observierter stechkarte immer noch unsere zeit absitzen müssen und mit handy und webmail ohnehin jederzeit abrufbereit sein müssen. all diese frechheiten uns kleinen gegenüber führten dazu, dass ich die diskussion, auf der nur allgemeinplätze bemüht wurden, eine halbe stunde vor dem ende verließ.

Sonntag, 27. Juli 2014

taskforce personal FÜR 30h-woche! beitrag#20

die AMSEL spricht sich für die 30-stunden woche auch. so auch wir. arbeit soll menschengerecht sein - sie soll daneben noch selbstverwirklichung und erholung ermöglichen. wir können uns nicht bis 67+ von übervollzeit mit haut und haar auffressen lassen. weil dann erreicht die pva, was sie will. wir sterben früh weg und kassieren kaum.
Amsel: "Die AMSEL hat diese Kampagne zur Arbeitszeitverkürzung jetzt gestartet, weil es eine Debatte und eine Forderung der Wirtschaft gab, die Höchstarbeitszeit noch anzuheben. Um jedoch nicht nur dagegen aufzutreten, wollen wir eine Debatte in die richtige Richtung. Es gibt zu wenig Arbeit und diese muss besser verteilt werden – zwischen Arbeitslosen und Erwerbstätigen (darum haben wir 30 Wochenstunden verlangt, weil bei 35 Wo.Stunden besteht die Gefahr, dass niemand neu eingestellt wird, sondern es zu einer Verdichtung der Arbeit und Anstieg der Überstunden kommt), zwischen Männer und Frauen gerecht die unbezahlte Arbeit aufteilen.
Warum verlangen wir den vollen Lohnausgleich: wir sind zwar auch der Meinung, dass die untersten Einkommen vollen Lohnausgleich bekommen sollen, die mittleren teilweise, die obersten keinen Lohnausgleich. Wir wollten jedoch nicht jetzt schon die Debatte, bei welcher Höhe die Grenzen eingezogen werden sollen. Die untersten brauchen den vollen Lohnausgleich, weil sonst sind die Löhne nicht mehr existenzsichernd. Es ist immer besser in die Diskussion mit einer höheren Forderung einzusteigen, um in der Debatte nachgeben zu können.
Weitere Argumente findet ihr auf unserer Homepage: http://www.30stunden.at " LINK http://www.amsel-org.info

Sonntag, 6. Juli 2014

vom 5. zum 6. treffen.neunzehn

im 5. treffen haben wir unsere öffentlichkeitsangelegenheiten besprochen, sowie die vorbereitung zur 'sommerpause' (anfang juli)
im 6. treffen, am 8.7. wird es um kurse-via-bmask/45+ gehen, sowie die zeitliche runternivellierung von ams geld mit nachteil für mütter und präsenzdiener. des weiteren besprechen wir zwei interne fälle, die zweifelhafte zuweisungen erhielten. programm 'reifeleistung', kurs'büroplus'.
im august haben wir sommerpause mit journaldienst.
das herbsttreffen wird um den 9.9. herum stattfinden, dienstags 15h floridsdorf (U6)

exkurs: die pressekonferenz der lügen am 16jul14
http://www.ots.at/a/OBS_20140716_OBS0017
dieser link führt zu den presseunterlagen. unter ihnen ein pdf, das zur geschichte von trendwerk aufklärt. es wird darin weder der obskure dienstvertrag erläutert, noch das stehgeld bei momentan nicht erfolgter vermittlung. weiters wird nicht auf die wieder-raushau-mentalität der chefs hingewiesen, sobald die lohnstütze fort ist (nach 3-6 monaten). tw. ist von behaltegarantie über 18mo die rede. hat man 18mo trendwerk im lebenslauf, hat es sich ausgewerkt.
im tv beitrag war von einem 60jährigen schlosser afrikanischer herkunft die rede, der ach so glücklich war, wieder werken zu dürfen. in wienheute, ein 52jähriger versicherungsfachmann, der an der kasse eines museums seine wahre und endgültige bestimmung fand. kosmetische musterfälle werden rausgehoben. nichts wird gesagt über den enormen psychischen druck, dem arglose arbeitslose vom ersten moment an dort ausgesetzt sind. die tricks (nlp, einschüchterung durch mehrere trainer in der zelle für spezielle fälle) sind mehrfach schon in unserem weblog berichtet und besprochen worden. eine watsche mehr für uns betroffene und bedrohte. wir wollen nicht mehr und nicht weniger als die ruhe, am ersten markt wieder durch eigne kraft reinzukommen. mitnichten wollen wir im zuge von nötigung unter erpresserischer androhung des entzugs der existenzgrundlage (i.e. bezugssperre) irreversibel dequalifiziert werden. doch dies findet bei trendwerkItworksJobtransfa(i?)r leider statt.
aufklärung zu ALBATROS(S). es ist ein aufsuchungsprogramm wie einst Lenikus. also der trainer begleitet dich nicht nur zu bewerbungsterminen (wie es ein elternteil etwa bei einem lehrling macht), sondern er besucht dich auch (angekündigt?/NICHTangekündigt??(!)) bei dir zuhause. weil du ja mental und körperlich schlimmstens beeinträchtigt bist. bist du übrigens 'alt', dann bist du automatisch behindert. die definition von alt beginnt für den arbeitsmarkt bei 38-45.

Sonntag, 25. Mai 2014

Der Rote Filz.Achtzehn

bei gar nicht allzu tiefschürfender betrachtung, wie die innerstädtischen (raum wien) 400 AMS-maßnahmen inzestuös ineinander verflochten und verfilzt sind, schimmert durch alles der sozialdemokratische grundtenor durch. wobei der begriff 'sozialdemokratisch' nur noch anachronistische makulatur ist. fakt ist, dass die ganze - rechtlich eigentlich strikt geregelt sein sollende sogenannte 'VERGABE' (fachterminus) - daraufhin abzielt, dass die handaufhaltenden günstlinge immer aus dem sozi-demokr. pool kommen. teils laufen fäden bei konzentriert neuralgischen punkten - bis hin zu einer person - zusammen, welche/r dann wiederum auf durchaus europäisch internationaler ebene agiert. damit also in mehreren ländern (italien slowakei, deutschland sogar) ähnliche aufbewahrungsstätten für der entsorgung zugeführte arbeitslose kollektividuen unterhält. und sich freilich fürstlich dran eine goldene nase verdient. wie von der taskforce jedoch schon im beitrag #10
http://selbstaendig.twoday.net/stories/752347786
höchstfreundlich eingeladen wurde, sind gegendarstellungen immer gern willkommen (comment or mail an impressum) - resp. sind wir gerne bereit, anstößige elemente unserer aus vielen ecken und enden zusammengetragenen empirisch recherchierten von einander unabhängigen infoquellen, auch wieder zu entfernen. alles, was hier geschieht, möge im einklang mit der politischen korrektheit im rahmen freier meinungsäußerung sein. zur europäisch internationalen ebene komme ich noch im bericht 19
http://selbstaendig.twoday.net/stories/894824625
in diesem geht es um eu wahl-ausgang und die gefahren eines einheitlich europäischen arbeitslosen- und sozialversicherungssystems.
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